Tipps für Hochzeitsfotografen: Perfekte Bilder bei jedem Wetter

Für Hochzeitsfotografen ist es der Traum, das ideale Wetter für ihre Shootings zu haben. Doch in Deutschland gibt es darauf leider keine Garantie. Was tun, wenn die Wetterprognose nicht mitspielt? Egal, ob es sich um eine Sommer- oder Winterhochzeit handelt, mit der richtigen Vorbereitung und kreativen Lösungen kann man auch bei schlechtem Wetter tolle Bilder machen.

Must-Haves für Hochzeitsfotografen

  • Transparenter Regenschirm: Ein transparenter Schirm lässt das Licht durch und schützt das Brautpaar vor Nässe, ohne sie in Schatten zu tauchen. Gerade bei Regen kann dieser Schirm für kreative Aufnahmen genutzt werden.
  • Ersatzschuhe: Für sich selbst und das Brautpaar sind Ersatzschuhe besonders wichtig. So bleibt man auch bei nassem oder schlammigem Untergrund flexibel und kann sich problemlos bewegen.
  • Weißes Laken oder Decke: Ein weißes Laken kann als Unterlage dienen, um das Brautkleid vor Schmutz zu schützen, wenn Aufnahmen im Freien gemacht werden müssen
  • Plan B: Eine Ausweichlocation für das Shooting sollte immer in der Hinterhand sein, falls das Wetter draußen nicht mitspielt.

 

Must-Haves für das Brautpaar

  • Ersatzschuhe für die Braut: Bei Regen können es ruhig stilvolle Gummistiefel sein, im Winter eignen sich warme Stiefel.
  • Schuhputzzeug für den Bräutigam: Gerade bei Außenaufnahmen sollte der Bräutigam darauf achten, seine Schuhe gut gepflegt zu halten, um immer auf dem Bild gut auszusehen.
  • Pullover oder Decke: Ein warmer Pullover oder eine Decke schützt das Brautpaar vor Kälte – besonders bei Winterhochzeiten.
  • Heiße Getränke: Im Winter kann auch eine Tasse Tee oder Glühwein für eine entspannte Atmosphäre sorgen und das Brautpaar aufwärmen.

 

Tipp 1: Transparenter Regenschirm

Ein transparenter Regenschirm ist für Hochzeitsfotografen ein Must-Have. Der Vorteil liegt darin, dass er das Licht nicht blockiert und gleichzeitig das Brautpaar vor dem Regen schützt. Durch seine Durchsichtigkeit entstehen stimmungsvolle Aufnahmen, die das Paar nicht in den Schatten stellen. Bei Bedarf lässt sich der Schirm auch als kreatives Element im Bild integrieren.

Tipp 2: Sauberes Kleid trotz nassem Untergrund

Wenn es regnet oder der Boden nass ist, kann ein weißes Laken als praktisches Hilfsmittel dienen, um das Brautkleid sauber zu halten. Einfach das Laken auf dem Boden ausbreiten, die Braut darauf positionieren und den Saum des Kleides vorsichtig darüber legen. So bleibt der Boden unter dem Kleid geschützt, und es entstehen dennoch wunderschöne Aufnahmen.

Tipp 3: Freies Bewegen ohne Helfer

Eine weitere Technik, um das Brautkleid während der Bewegung sauber zu halten, ist es, die Schleppe des Kleides über den Arm der Braut zu legen. In der gleichen Hand kann sie ihren Brautstrauß halten, während ihre andere Hand für den Bräutigam frei bleibt. So kann sie laufen, über Pfützen springen oder sich drehen, ohne sich Sorgen über Verschmutzungen machen zu müssen.

Tipp 4: Alternative Locations bei schlechtem Wetter

Manchmal spielt das Wetter nicht mit, und dann ist es wichtig, eine Ausweichlocation parat zu haben. Hotels, Schlösser, Gewächshäuser oder ähnliche Orte bieten oft nicht nur Schutz vor Regen oder Kälte, sondern auch eine schöne Kulisse für Fotos. In vielen dieser Locations sind Fotografen willkommen, und es gibt sogar spezielle Angebote für Fotoshootings. Einige Locations bieten ihre Räumlichkeiten gegen eine kleine Gebühr oder Spende an, manchmal auch im Austausch für die Rechte an den Bildern. Es lohnt sich immer, im Voraus zu klären, wer die Kosten trägt, und einen „Plan B“ für solche Fälle zu haben.

Tipp 5: Vorbereitung ist alles

Auch das Brautpaar sollte auf unvorhergesehenes Wetter vorbereitet sein. Ersatzschuhe und warme Kleidung sind nur einige der Möglichkeiten, sich für ungemütliche Bedingungen zu wappnen. In einer Location wie einem Hotel oder Schloss ist das Fotografieren besonders einfach, da man jederzeit nach schönen Lichtverhältnissen suchen kann. Aber auch bei schlechtem Wetter können beeindruckende Fotos entstehen – wichtig ist nur, dass man vorbereitet ist und immer den besten Winkel im Auge behält.

Im folgenden Beitrag findest du weitere Tipps zum Thema: Mit vorhandenem Licht in Innenräumen arbeiten und was du dazu wissen musst.

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